Windows 10 – So klappt das Upgrade

Seit Anfang des Jahres ist es nun offiziell. Microsoft stellt keine Updates mehr für Windows 7 zur Verfügung. Der sogenannte „End of Support“ trat ein. Um deinen Computer weiterhin vor Hackerangriffen zu schützen, solltest du schleunigst auf Windows 10 umsteigen. Da stellt sich bei den zahlreichen Nutzern die Frage: Muss ich mir jetzt wirklich ein neues Gerät kaufen?

Upgrade von Windows 7 auf Windows 10

Vorne weg gleich die Antwort: Nein, musst du nicht, denn es gibt ein kostenloses Upgrade. Auch wenn es etwas versteckt ist und gut vorbereitet sein sollte. Denn eigentlich ist der kostenlose Umstieg, von Windows 7 auf Windows 10, seit dem 29. Juli 2016 eingestellt. Auf der offiziellen Webseite weicht Microsoft seitdem aus und schreibt, dass eine kostenlose Aktualisierung nicht mehr klappt. Dass die Aktivierungsserver weiterhin von Microsoft selbst betrieben werden, erwähnt man mit keinem Wort. Dennoch ist es möglich, mehr als drei Jahre später, ein Upgrade auf Windows 10 durchzuführen. Dazu benötigt es nicht mal besonders Know-How. Es steht also nichts im Weg diesen vollkommen legalen Umstieg auf Windows 10 durchzuführen. 

Was muss ich beachten?

Bevor du beginnst, solltest du dich vergewissern, dass du im Besitz einer legalen Windows 10 Lizenz bist. Eine solche ist Grundvoraussetzung für dein Upgrade. Anschließend musst du nach aktuellen Treiber- und BIOS-Updates für dein System suchen. Dieser Schritt ist besonders wichtig für Notebooks und PCs, die ursprünglich 2015 bzw. vor der Veröffentlichung von Windows 10 gekauft wurden. Wir empfehlen dir außerdem, die Sicherheitssoftware von Drittanbietern vorübergehend zu deinstallieren. Nach Abschluss des Upgrades kann diese wieder neu installiert werden. Zudem müssen alle unnötigen externen Speichergeräte vom Computer entfernt werden, bis das Upgrade abgeschlossen ist.

Solltest du keine Windows 10 Lizenz besitzen, kannst du diese hier für 145€ (Home) bzw. 259€ (Pro) erwerben. 

Nimm dir etwas Zeit

In der Regel dauert der Upgrade Vorgang eine Stunde. Bei älteren Geräten kann es sogar länger dauern, da diese nicht so gut performen. Zudem solltest du für das Betriebssystem mindestens 32 GB, auf der deiner Festplatte, einplanen. Ansonsten kann es sein, dass Windows während dem Installations-Vorgang ein externes Laufwerk anfordert, um dorthin Daten auszulagern.

Wenn du dass alles beachtest, ist der Upgrade Vorgang sehr einfach. Lade dir das kostenlose Media Creation Tool von Microsoft herunter. Damit erhältst du alle benötigten Daten für dein Windows 10 Upgrade. Anschließend hast du drei Möglichkeiten, wie du Windows 10 auf deinem Rechner installierst:

Per Upgrade, Neuinstallation oder als paralleles Betriebssystem zu Windows 7. Wie immer im Leben hat alles seine Vor- und Nachteile. Solltest du dich entscheiden beide Systeme parallel zu installieren, bist du nach wie vor anfällig für Viren Angriffe, da du wahrscheinlich auch das alte System nutzt. Bei einem Upgrade bleiben zwar deine Daten erhalten, aber deine Programme, die ursprünglich auf Windows 7 installiert wurden, nutzen nicht den vollen Funktionsumfang aus. Und wenn du deinen Rechner komplett platt machst und alles neu installierst, kannst du zwar Windows 10 im vollen Umfang nutzen, musst aber deine Programme neu installieren.

Egal wie du dich entscheidest, in jedem Fall ist es sehr wichtig: deine Daten müssen vorher unbedingt gesichert bzw. ein Backup erstellt werden.

Herzlichen Glückwunsch, ein Großteil ist geschafft! Nach dieser etwas schwereren Entscheidung kannst du einfach den vorgegebenen Schritten folgen. Denn Microsoft hat die Installation so einfach wie möglichen gehalten.

Upgrade oder neuer Computer?

Dennoch stellt sich die Frage, soll ich wirklich upgraden oder kauf ich mir einen teuren Computer? Hier empfiehlt selbst Microsoft den Umstieg auf einen Computer, der den vollen Funktionsumfang von Windows 10 abdeckt. Denn was bringt dir das neue Betriebssystem, wenn du sozusagen mit angezogenen Handbremse fährst.

Leistungsstarke Notebooks oder PCs müssen nicht immer teuer sein. Es gibt die Möglichkeit, gebrauchte Business Geräte günstig zu kaufen. Diese haben von Haus eine stärkere Leistung und können auch nach Jahren noch mit den gängigen Consumer Produkten konkurrieren. Das alles zum kleinen Preis. Schau doch mal im GreenPanda.de Shop vorbei. Hier findest du Business Devices von namhaften Herstellern wie Dell, HP, Lenovo und vielen mehr. Zudem schonst du auch die Umwelt, da bei der Herstellung eines neuen Computers unnötige Mengen an CO2 ausgestoßen wird.

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